Ein Rennen wie ein Herzkurvendiagramm!

15.04.2015

Patrick Konrad
Mit einer mehrwöchigen Rennpause ist das immer so eine Sache, auf der einen Seite natürlich gut seine Akkus wieder aufzuladen und ordentlich trainieren zu können.

Auf der anderen Seite ist man halt doch nicht so im Rennrhythmus und irgendwo im Hinterkopf schwirrt der Gedanke ob man im Wettkampf alles umsetzen kann wie erwünscht. Noch dazu wenn man bei einem Eintagesrennen wie „Pfeil von Brabant“ startet. Das Rennen süd-westlich von Brüssel gilt praktisch als Generalprobe für das Amstel Gold Race - das Höhenprofil sieht im Querschnitt aus wie ein Herzkurvendiagramm einer kardiologischen Untersuchung...ständig geht´s rauf und runter. Sage und schreibe 28 mal auf 205,4 km.

Es dauerte heute ewig bis sich endlich eine Spitzengruppe behaupten konnte, rund 30 Kilometer vor dem Ziel wurde das Trio allerdings wieder gestellt. Der Rundkurs mit 27 Kilometer, den wir am Schluss 3 mal zu fahren hatten, war echt hart. Die Anstiege waren kurz, aber umso giftiger. Teamkollege Paul Voss´s Attacke blieb leider unbelohnt und er wurde am Ende mit Platz 29 bester Team Bora-Argon18 Fahrer, zwei Ränge dahinter kam ich ins Ziel und hatte auf den Sieger Ben Hermans 52 Sekunden Rückstand. Angesichts der Rennpause ein recht akzeptables Ergebnis...


Nun geht es am 21. April weiter mit der 39. Auflage des Giro del Trentino...und danach freue ich mich auf das älteste Eintagesresrennen der Welt - Lüttich-Bastogne-Lüttich.
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