Next Stop: "Brussels Cycling Classic" und "GP de Fourmies"

06.09.2015

Patrick Konrad
Nach einer kleinen Pause bin ich gestern bei den „Brussels Cycling Classic“ wieder ins Renngeschehen eingestiegen. Im Gegensatz zum letztjährigen Kurs wies der heurige einige Klassiker ähnliche Anstiege auf, auch die Länge von 200 Kilometer war durchaus ansprechend.

Das Feld gewährte gleich zu Beginn eine Spitzengruppe von fünf Mann, die für meinen Geschmack etwas zu früh eingeholt wurden denn bereits 35 Kilometer vor dem Ende begannen die Attacken wieder von vorne. Der einsetzende Regen machte es auch nicht gerade einfacher - und wir rackerten wirklich tapfer um im Finish noch ein Wörtchen mitreden zu können.

Das Feld zerfiel jetzt in unzählige Gruppen, Auflösungserscheinungen inklusive…leider wurde es nichts mit einer Top-Platzierung unseres endschnellen Fahrers Ralf Matzka. Aber bereits heute hatten wir ja bereits die nächste Möglichkeit zur Revanche - beim GP de Fourmies.

Mit dem Bus ging es dafür noch gestern Abend nach Frankreich, die fast schon inflationär verwendete Beschreibung „Klassiker ähnlich“ traf aber auch heute wieder zu. Und scheinbar hatte das gestrige und heutige Rennen den gleichen Regisseur was den Rennverlauf betrifft. Wieder ging früh eine Gruppe, wieder wurde diese so gut 30 Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Diesmal allerdings trug die Gegenattacke Früchte und eine Gruppe von 20 Mann setzte sich ab. Leider waren wir nicht gut genug positioniert um eine gute Platzierung rauszuholen, Michael Schwarzmann wurde heute unser bester Bora-Argon18 Fahrer und kam auf Platz 19 ins Ziel. Mit 35 Sekunden Rückstand auf den Sieger Fabio Felline (Trek Factory Racing) rollte ich über die Ziellinie.

Summa Summarum waren die beiden Tage enorm wichtig um die nötige Rennhärte wieder zu gewinnen, schließlich steht bald eine kleine Rennserie auf dem Program. Auftakt dazu gibt es bei „Coppa Agostoni“ Mitte des Monats…
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